strukted.de

der Fashion Blog mit Stil

You have that wild side, you’re an animal tonight …

… das singt Lady Gaga in ihrem Song Animal und das gilt offenbar auch für die Designer und Modehäuser. Nachdem ich ein Kampagnenbild aus der Paul & Joe Sister Herbst/Winter 2012/13 Kollektion gesehen habe, begab ich mich direkt auf die Suche nach tierischer Mode. Warum? Weil genau das in der Kampagne zu sehen ist! Jetzt werdet ihr sagen, Animal-Prints sind doch nichts Neues.

 

Das stimmt an sich, denn Leoparden-, Zebra- oder Tigermuster auf Kleidung und Accessoires kennen wir natürlich schon länger. Nun wird aber das ganze Tier abgebildet und nicht nur sein Fell- oder Federkleid. Also statt Zebramuster gleich das ganze Zebra, statt Federn der ganze Vogel – gerne auch in vielfacher Ausführung auf dem kompletten Kleidungsstück.

 

Die neue Kollektion von Paul & Joe Sister beinhaltet unter anderem eine tolle Bluse übersäht von kleinen Tigern. Bei meiner Suche bin ich auch auf bisher eher selten verwendete Motive wie z.B. kleine Schoßhunde oder auch Libellen in Kombination mit Schmetterlingen gestoßen. Also, egal ob auf Shirts, Kleidern, Shorts, Blusen oder sogar als Ohrstecker – wie hier von J.CREW – um tierische Mode und Accessoires kommt ihr spätestens im Herbst nicht mehr herum. Welcher Tierprint ist euer Favorit?

 

Mode und Accessoires mit tierischen Prints

Tierische Mode v.l.n.r.: Schmetterlings-Libellen-Kleid, Hunde-Shorts, Schildkröten-Ohrstecker, Vogel-Kleid, Zebra-Top

 

Quellen: Mango, Monki, Net-A-Porter, Zara

Trend: Vokuhila

Vokuhila? Trägt man das jetzt wieder? Ja, aber nicht auf dem Kopf! Wo dann? Als Stoff am Körper in Form von Tops, Blusen, Kleidern & Co. Tatsächlich ist der Vokuhila-Trend zurück. Was in den 80ern das absolut unübersehbare Highlight auf dem Kopf war, an dem niemand vorbei kam, ist heute modisch der letzte Schrei. Vorne kurz, hinten lang – das gilt jetzt für alle Fashionistas! Besonders bei Röcken und Kleidern ist der neue alte Style beliebt.

 

Schön, denn so kann man Beinfreiheit genießen und die gebräunten Schenkel zeigen; man hat aber gleichzeitig nicht mehr das Problem, dass beim Hinsetzen oder Schuhe binden der Rock zu kurz ist, denn der hintere Teil ist schließlich ein ganzes Stück länger als der vordere und bedeckt dadurch die hübsche Kehrseite immer anständig. Bei T-Shirts und Blusen ist es meist eigentlich nicht nötig, dass sie hinten länger sind, aber es sieht doch irgendwie lässig aus.

 

Die Vorderseite wird dann oft locker in den Hosenbund gesteckt, während der hintere Teil leger über der Jeans hängt. Die größte Auswahl an Vokuhila-Mode gibt es zurzeit bei Zara, aber auch Net-A-Porter und andere Online-Shops haben einige schöne Teile im Angebot. Ich muss zugeben, anfangs hatte der Trend es nicht leicht bei mir, aber mittlerweile bin ich Fan. Hier ein paar Favoriten:

 

"Vokuhila"-Trends von Zara, via zara

v.l.n.r.: Rock, Bluse, Kleid

Bildquelle: zara.com

Blumenexplosion!

Auf der Fashion Week in Paris sind ja immer die absolut angesagtesten Fashionistas vertreten. Sie tragen die allerneusten Trends, über die man sich erst einmal wundert, die man dann aber schon bald bestaunt und selbst gern im Kleiderschrank hätte. Diese Pariser Fashion Week offenbarte einen Sommertrend, um den in diesem Jahr niemand herum kommt: Blumen! Und ich rede hier nicht von Topf- oder Vasenpflanzen, sondern von bunten Prints auf Blusen, Shirts, Jacken, Hosen und Accessoires.

 

Es ist sogar erlaubt, verschiedene (Blumen-) Muster miteinander zu kombinieren! Zugegeben, das mag einem erstmal befremdlich erscheinen, aber wenn man sich den gekonnten Mustermix auf Streetstyle-Blogs und in Magazinen ansieht, merkt man schnell, wie schön das aussehen kann. Wer sich nicht direkt an die Ganzkörper-Variante traut, der kann mit einem geblümten Kleidchen oder blumigen Accessoires anfangen und sich später an Hosen, Blazer und Co. wagen.

 

Übrigens: Die Blümchen sind schon von den Designern in die großen Modekaufhäuser geschwappt, so dass sich jeder den Sommertrend überstreifen kann. Hier meine Top 5 von H&M, Mango und Zara:

 

Blumige Mode, via Zara, H&M, Mango

v.l.n.r.: Satinblazer von Zara, Kurzarmbluse von Marni at H&M, Kleid von Zara, Halstuch von Mango, Hose von Zara

Schuhe mit Animalprints – tierisch gut durch den Herbst

 

Schuhe von Zara, Charlotte Olympia, Christian Louboutin

Schuhe v.l.n.r.: Zara, Charlotte Olympia, Christian Louboutin

Wenn man morgens aus dem Haus geht, merkt man mittlerweile recht deutlich, dass der Herbst Einzug gehalten hat. Ein kalter Wind weht einem um die Nase, graue Wolken schieben sich vor die Sonne und die Straßen sind voll von Leuten in einheitsgrauer Kleidung. Dabei ist es doch viel schöner, Akzente zu setzen! Sehr gut klappt das jetzt im Herbst mit Schuhen im Leo-, Zebra- oder Schlangenlook.

Bereit für den Großstadtdschungel: Animalprints setzen Akzente

Schuhe v.l.n.r.: Missoni, Lanvin

Schuhe v.l.n.r.: Missoni, Lanvin

Animalprints sind momentan wieder absolut im Trend, weil sie in jedem Outfit Akzente setzen und Langeweile somit ausgeschlossen ist. Dabei können die tierischen Muster entweder in den klassischen Farben oder aber, für die ganz Mutigen, in knalligen Nuancen gehalten sein. Hauptsache auffällig! Man findet Animalprint-Schuhe gerade in allen erdenklichen Ausführungen – als Heels, Loafer, Ballerinas, Boots und Schnürer – in vielen Shops. Am beliebtesten ist immer noch das altbekannte Leomuster, allerdings sind auch Zebra und Schlange auf dem Vormarsch. Sogar die Kombination zwei verschiedener Tiermuster ist möglich (siehe die Charlotte Olympia Ankleboots unten). Die Auswahl ist also groß und somit dürfte für jeden Geschmack das richtige Paar dabei sein. Als Inspiration gibt’s hier von mir eine kleine Selektion von Zara, mytheresa und Net-A-Porter.

Schuhe v.l.n.r.: Isabel Marant, Alexander McQueen, Zara

Schuhe v.l.n.r.: Isabel Marant, Alexander McQueen, Zara

Quellen: ZaraCharlotte OlympiaLouboutinMissoniLanvinIsabel MarantAlexander McQueen