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Der Beautytrend-Zeitstrahl

Nicht nur die Mode ist von ständig wechselnden Trends bestimmt, sondern auch in der Beauty-Industrie geben unterschiedliche Trends den Ton an. Dabei richtet sich das In-oder-Out-Barometer mittlerweile nicht mehr nur nach bestimmten Körpertypen wie kurvig, androgyn oder muskulös, sondern einzelne Körperteile werden zu „Trendregionen“ erklärt.

 

So konstatierte die New York Times erst vor kurzem, dass jetzt die Beine ganz groß raus kommen. Natürlich spielt die Mode auch bei den Beautytrends eine Rolle, schließlich betonen Minirock, Pencilskirt und Röhrenhose die Beine und machen sie damit zum Blickpunkt. Der letzte Beautytrend kurz vor den schönen Beinen waren übrigens buschige, maskuline Augenbrauen. Diese waren genau das Gegenstück zu den 2009 angesagten, quasi nicht vorhandenen Brauen.

 

Woher ich das weiß? Vom Beautytrend-Zeitstrahl, der zurückblickt auf mehr oder weniger kurzlebige Trends wie trainierte Oberarme bei Frauen, Zahnlücken und kleine Brüste. Auch Beauty-No-Gos wie Falten an Händen und Dekolleté oder Apfelbäckchen (waren 2008 scheinbar tatsächlich uncool?!) kann man dort einsehen. Ach, wusstet ihr eigentlich, dass Wimpern die neuen Brüste sind? Tja, so kann’s kommen … Seht selbst (bei einem Klick auf das Bild wird es größer – dann kann man den Text auch lesen):

 

Zeitstrahl der Beautytrends von gestern bis heute, via nymag

Quelle: nymag.com

Achtung, das Neon-Fieber geht um!

Wer fleißig Modeblogs verfolgt, Fashion Magazine liest, oder sich auch einfach mal auf der Straße umguckt, dem wird es schon aufgefallen sein: Die 90er sind zurück – zumindest mit einem Trend: Neon! Momentan wird man förmlich „angeschrien“ von Schmuck, Shirts, Röcken, Schuhen oder auch Nagellack in den knalligsten Varianten von Farbtönen wie Gelb, Grün, Pink oder Blau.

 

Klar, wenn man das Wort Neon in Verbindung mit Mode hört, ist man erst mal skeptisch und denkt vielleicht an die kunterbunt leuchtenden Raver des „Techno-Jahrzehnts“, aber so extrem wird der Trend heute nicht mehr ausgelebt. Ein Teil in Neonfarben reicht aus, also entweder Oberteil ODER Hose/Rock ODER ein Accessoire wie Handtasche, Schmuck oder Schuhe – nicht alles zusammen! Ergänzen kann man das dann noch durch einen farblich passenden Nagellack.

 

Mein persönlicher Favorit ist momentan dieses Flattertop von Theyskens‘ Theory, einfach, weil es perfekt in den Sommer passt. Ich wäre aber auch sehr glücklich mit der Bluse, welche die hübsche Zina trug, als sie für Stockholm Streetstyle abgelichtet wurde:

 

Neon-Streetstyle & momentaner Neon-Favorit, via carolinesmode & mytheresa

Glaubt mir, auch wenn ihr jetzt noch nicht direkt überzeugt vom knalligen Trend seid, ihr werdet sicher auch noch vom Neon-Fieber angesteckt! Das asymmetrisch Top von Theyskens’ Theory gibt’s übrigens bei mytheresa.

 

Bildquelle: carolinesmode.com

Jetzt gibt’s was auf den Latz!

Kaum zu glauben, aber wahr: Die Latzhose ist wieder da! Was einst als Arbeitsbekleidung auf dem Markt eingeführt wurde und sich bereits in den 90ern kurzzeitig als Trend verbreitete, ist nun wieder zurück. Ich persönlich habe Latzhosen nur bis zu meinem 6. Lebensjahr getragen und habe sie seitdem auch immer nur als „Kinderhosen“ gesehen. Erwachsene mit Latzhosen fand ich irgendwie albern.
 

Aber jetzt bin ich auf ein Bild von Stilikone Alexa Chung gestoßen und plötzlich ganz angetan von dem Kindchen-Style. Sie kombiniert das lässige Teil zu einem simplen schwarzen T-Shirt und Converse Chucks – fertig ist ein cooles Outfit für ein Picknick mit Freunden im Park! Auf der Suche nach ähnlichen Hosenmodellen bin ich bei Mango fündig geworden. Allerdings werden die bequemen Beinkleider dort nicht uncool als Latzhosen, sondern ganz hip als Overalls angepriesen. Ist das also die neue Verkaufsstrategie – Overall statt Latzhose? Bezeichnung hin oder her: Wie steht ihr eigentlich zum neuen, alten Trend?

 

Alexa Chung in Latzhose nebst zwei Modellen von Mango; via sofrannifinesse & mango

Lange und kurze Latzhose von Mango.

Bildquellen: shop.mango.com, sofrannifinesse.com

Steal the Style, Part IV

Streetstyle vs. Streetstyle-Kopie

Endlich, endlich, endlich mal wieder ein neuer Streetstyle! Nachdem es beim letzten Mal ein zartes mintfarbenes Röckchen mit Lederjacke gab, kredenze ich euch heute – passend zu den heißen Temperaturen draußen – einen ganz lässigen Sommerlook. Die Hauptzutaten: Ein weißes Shirt, Shorts und coole Boots. Hingucker bei diesem Look: schwarze Bikerpants und ein schwarzer Nietengürtel.

 

Dass ich Gefallen an den Pants unter der Hose finde, ist höchst untypisch für mich, denn normalerweise mag ich sowas nicht. Dreiviertel-Leggings unter Miniröcken zum Beispiel gehen gar nicht! Aber hier sieht es eher aus wie der Unterrock bei einem schönen Rock, also quasi die „Untershorts“. Außerdem passen die Bikerpants gut zu den robusten Stiefeln und dem rockigen Nietengürtel.

 

Amanda, die von Stockholm Streetstyle für dieses zauberhafte Foto abgelichtet wurde, könnte wahrscheinlich sowieso alles tragen. Den Look sollte man nur nachstylen, wenn man selbst genauso schön gebräunte, lange Beine hat, wie Amanda. Sonst wirken kurze Jeansshorts sehr schnell sehr unvorteilhaft. Während die Shorts von unserem Vorbild Amanda von Levi’s sind, habe ich das nachgestylte Modell bei Monki gefunden. Ansonsten war ich noch in den Online-Shops von Gina Tricot, Görtz und Weekday unterwegs, um die Outfit-Kopie zusammenzustellen.

 

Und hier gibt’s die einzelnen Teile:

T-Shirt, Shorts, Bikerpants, Stiefel, Nietengürtel

 

Bildquelle: stockholm-streetstyle.com

Yay or Nay: Maison Martin Margiela Metallic Sneakers

Maison Martin Margiela Metallic Sneakers, via designscene

Bereits in den letzten zwei Yay or Nay-Posts ging es jeweils um Schuhe. Einmal waren es die Creepers und einmal die Jelly Shoes, die die Gemüter spalteten. Heute soll es um einen ganz bestimmten Schuh gehen, den ich bei designscene erspäht habe: den Metallic Sneaker von Maison Martin Margiela. Ja, dass Metallic in diesem Jahr Trend ist, wissen wir schon. Und ja, es gibt auch reihenweise andere Schuhe mit metallischen Akzenten oder auch komplett im Metallic-Look.

 

Trotzdem: Alle Metallic-Schuhe auf dem Markt haben zwar die Optik, wirken aber trotzdem noch recht „normal“. Die Sneakers von Maison Martin Margiela hingegen sehen irgendwie „abgespaced“ aus, wie aus einem futuristischen Schience-Fiction-Film. Sie sind knöchelhoch, aus glänzendem Leder in Gold- oder Silberoptik und kommen ohne Schnürsenkel aus, denn sie lassen sich einfach mit einem Klettverschluss schließen.

 

Mich erinnern sie irgendwie an einen windschnittigen Sportwagen und ich kann mir die glänzenden Sneakers wunderbar zu einer coolen Skinny Jeans, einem schlichten weißen Shirt, Lederjacke und einer edlen Handtasche vorstellen. Denn gerade weil die Schuhe so ein extravaganter Eyecatcher sind, kann das Outfit dazu schlicht und lässig sein. Was hingegen gar nicht lässig ist, ist der Preis des legeren Schuhwerks: $680 US Dollar muss man dafür auf den Tisch legen. Was meint ihr zu den spacigen Tretern: außerirdisch gut oder doch eher unterirdisch schlecht? Yay or Nay?

 

Maison Martin Margiela Metallic Sneakers, via designscene

Quelle: designscene.net

Let’s get ready to rumble!

Linda Vojtova für Free People, Lookbook April 2012; via fashionologie

Langsam aber sicher kommt der Sommer zu uns und mit ihm die vielen, vielen Festivals, auf die wir uns jedes Jahr aufs Neue so sehr freuen. In den USA ist das erste Festival der Saison schon in vollem Gange: Coachella. Aufgeteilt auf zwei Wochenenden feierten die Ersten bereits vom 13. – 15. April, an diesem Wochenende startete das Coachella Valley Music and Arts Festival in die zweite und letzte Runde.

 

Stars und Sternchen wie Supermodel Kate Moss oder die Schauspielerinnen Sienna Miller und Kate Bosworth tanzen dort jährlich zu den Klängen der besten Bands der Welt, in diesem Jahr unter anderem The Black Keys, Arctic Monkeys, Radiohead, Feist und Florence and the Machine. Dazu tragen sie stilechte Boho-Chic-Mode, die dem Festival immer wieder seinen so beliebten Retro-Stil verleiht.

 

Nichts passt zu diesem Anlass besser, als die coolen Designs des amerikanischen Labels Free People. Das April-Lookbook der Marke ist voll mit gehäkelten Tops und Westen, schwingenden Kleidern, Schlaghosen im 70er Style und sommerlichen Tuniken und schreit förmlich „Festival, ich komme!“. Mein Lieblingslook: Das weinrote, asymmetrisch geschnittene Kleid, denn das geht nicht nur zum Coachella, sondern auch zum Picknick am See, zum Kaffee mit Freunden, zum Shoppen und, und, und … So kann der Sommer wirklich kommen!

 

Linda Vojtova für Free People, Lookbook April 2012; via fashionologie

Bildquelle: fashionologie.com

Trend: Vokuhila

Vokuhila? Trägt man das jetzt wieder? Ja, aber nicht auf dem Kopf! Wo dann? Als Stoff am Körper in Form von Tops, Blusen, Kleidern & Co. Tatsächlich ist der Vokuhila-Trend zurück. Was in den 80ern das absolut unübersehbare Highlight auf dem Kopf war, an dem niemand vorbei kam, ist heute modisch der letzte Schrei. Vorne kurz, hinten lang – das gilt jetzt für alle Fashionistas! Besonders bei Röcken und Kleidern ist der neue alte Style beliebt.

 

Schön, denn so kann man Beinfreiheit genießen und die gebräunten Schenkel zeigen; man hat aber gleichzeitig nicht mehr das Problem, dass beim Hinsetzen oder Schuhe binden der Rock zu kurz ist, denn der hintere Teil ist schließlich ein ganzes Stück länger als der vordere und bedeckt dadurch die hübsche Kehrseite immer anständig. Bei T-Shirts und Blusen ist es meist eigentlich nicht nötig, dass sie hinten länger sind, aber es sieht doch irgendwie lässig aus.

 

Die Vorderseite wird dann oft locker in den Hosenbund gesteckt, während der hintere Teil leger über der Jeans hängt. Die größte Auswahl an Vokuhila-Mode gibt es zurzeit bei Zara, aber auch Net-A-Porter und andere Online-Shops haben einige schöne Teile im Angebot. Ich muss zugeben, anfangs hatte der Trend es nicht leicht bei mir, aber mittlerweile bin ich Fan. Hier ein paar Favoriten:

 

"Vokuhila"-Trends von Zara, via zara

v.l.n.r.: Rock, Bluse, Kleid

Bildquelle: zara.com

Yay or Nay: Jelly Shoes

Huey Jelly Gladiator Sandals, £32,00; via topshop

Jelly Shoes? Klingt irgendwie nach Süßigkeiten und Götterspeise, aber Schuhe aus Naschereien? Nein, das natürlich nicht. Aber Jelly Shoes sind tatsächlich nach Süßspeisen benannt, weil sie aus halbtransparentem Material hergestellt werden, das an süßes Gelee erinnert. Sie bestehen entweder aus PVC oder Gummi. Klingt irgendwie nach schwitzigen Füßen und besonders schön sind die Treter – meiner Meinung nach – auch nicht. Da scheiden sich die Meinungen aber wahrscheinlich ähnlich wie bei den Creepers.

 

Bestimmt kennt ihr Jelly Shoes noch aus euren Kindertagen, denn da gab es das Schuhwerk schon mal zuhauf. Meist dienten sie im Urlaub als Strand- und Wasserschuhe, um vor dem Tritt auf fiese, spitze Steinchen zu schützen. Wann und wo genau die „Gummibärchenschuhe“ ihren Ursprung haben, ist übrigens nicht genau bekannt. Ist ja auch eigentlich egal – dachte man zumindest, weil man die Schuhe irgendwie schon aus dem Gedächtnis gestrichen hatte.

 

Doch nun feiern sie tatsächlich ihr Comeback. Das Modell oben habe ich bei Topshop gefunden. Die sogenannten „Huey Jelly Gladiator Sandals“ gibt es aber nicht nur in der transparent-glitzernden Variante, sondern auch in knalligem Gelb, Türkis und in glänzendem Schwarz. Sie bestehen zu 100% aus Gummi und kosten nicht wie damals nur ein paar Euro, sondern mehr als £30. Mich interessiert eure Meinung: Findet ihr, dass die Retro-Gummischuhe ein cooler Sommertrend, oder eher ein grausiger “Freitag-der-13.”-Fund aus dem Keller sind? Yay or Nay?

 

Quelle: topshop.com

Mit Strick in den Frühling

Strickpulli von Theyskens' Theory, via net-a-porter

Die ersten Sonnenstrahlen haben uns in der letzten Woche schon einen kleinen Vorgeschmack gegeben, man kann bald wieder die leichten Chino-Hosen aus dem Schrank holen, die Winterjacke wird dann erstmal wieder eingemottet. Aber für so richtig feine T-Shirts ist es dann doch noch etwas frisch. Also streift man entweder noch ein Jäckchen über und wirft sich ein Tuch um den Hals, oder man greift zu einem leichten Strickteil. Davon begegnen mir momentan recht viele und ich kann mich gar nicht entscheiden, für welchen Sommer-Sonnen-Pulli ich mich entscheiden soll.

 

Wobei, einen großen Favoriten seht ihr oben. Der Pulli ist vom Luxuslabel Theyskens‘ Theory. Er besteht aus 77% Leinen, 14% Baumwolle und 9% Polyester. Die kleinen, schillernden Elemente sind eingeflochtene Folien, die dem Stück etwas Besonderes geben. Zudem ist der Pullover hinten ein wenig länger als vorne. Das bietet sich wunderbar für einen lässigen boho-inspirierten Look an, wie ihn Net-a-Porter schon kombiniert hat – mit Kleid, Satchelbag und offenen Clogs.

 

Einziger Nachteil: der stolze Preis von 325€. Aber ansonsten ist der Strickpulli wirklich das perfekte Stück für das schöne, lauwarme „Übergangswetter“. Man kann ihn über Tops, T-Shirts oder eben auch Kleider ziehen, spart sich eine zusätzliche Jacke und sieht nebenbei noch lässig-chic aus. Mit seinen neutralen Farben passt er aber auch wirklich einfach zu allem! Wie ist es mit euch, habt ihr einen Lieblings-Frühlingspulli?

 

Quelle: net-a-porter.com

OPI meets Spider-Man

OPI Spider-Man Kollektion, via ohnotheydidnt

Spider-Man-Fans aufgepasst: Wenn ihr nicht gleich in einen hautengen Anzug schlüpfen wollt, um eure Zuneigung zum Spinnenmann nach außen zu tragen, gibt es ab Mai eine tolle Lösung für euch. Dann bringt OPI nämlich eine Nagellackedition auf den Markt, die speziell zum heiß ersehnten neuen Spider-Man-Film „The Amazing Spider-Man“ entworfen wurde.

 

Zur Kollektion zählen sechs verschiedene Farblacke und ein Crackling-Lack. Und natürlich sind die beiden wichtigsten Superheldenfarbtöne vertreten: Ein strahlendes Blau und ein fantastisches Rot bilden die Basis für den Spider-Man-Style. Ergänzt werden die beiden Nauncen durch ein frisches Rosa, reines Weiß, einen schimmernden Metallicton sowie einen changierenden gold-grün-blauen Lack. Der Crackling-Lack ist ein einem schimmernden, dunklen Grün gehalten.

 

Man merkt schon, auch für Nicht-Fans sind die Spider-Man-Lacke interessant. Weiß ist besonders im Sommer eine absolute Trendfarbe und der changierende Lack mit dem wunderbaren Namen „Just Spottet the Lizard“ erinnert ein wenig an den heißbegehrten „Peridot“ von Chanel aus der letzten Herbst/Winter Saison. Auch sonst tragen die OPI-Lacke wieder die tollsten Namen: „Your Web or Mine?“, „Into the Night“ oder auch „My Boyfriend Scales Walls“ möchten wir doch eigentlich nur wegen der netten Bezeichnung in unsere Nagellacksammlung aufnehmen. Also, noch ein wenig Geduld, im Mai sind die neuen Spider-Man-Lacke erhältlich.

 

OPI Spider-Man Kollektion, via facebook

Quellen: facebook.com, ohnotheydidnt.livejournal.com