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Hübsches Tauwerk

The Ropes von Shana Aldrich Ready, via coolhunting

Ich habe eine neue Schmuckentdeckung gemacht. Eine Armbandkollektion mit dem Namen The Ropes zeigt mal wieder, dass simple Ideen in der Umsetzung ganz toll und spannend werden können. Die Armbänder stammen von der amerikanischen Designerin Shana Aldrich Ready aus Maine. Sie werden aus Tau- und Strickmaterialien aus der Seefahrt gefertigt und sind eigentlich eher zufällig entstanden, wie Ready selbst zugibt: „The Ropes actually started completely accidantally. […] I was just messing around with rope I had around the house and ended up making two bracelets for myself.

 

Ja, passiert schon mal, dass aus einer Spielerei ein modisches Highlight wird – zumindest Designern. The Ropes gibt es jetzt seit 2011, das Sortiment umfasst diversen Armschmuck in den unterschiedlichsten Farben und Mustern, von schlichtem Weiß bis hin zu knalligem Neon. Jedes Stück ist handgemacht in Maine – der Heimat der Designerin. Der Preis für ein solches Einzelstück liegt zwischen $30 und $70. Da kann man nicht meckern, oder? Auf jeden Fall eine interessante Idee … Kann mir nicht auch mal sowas einfallen?

 

The Ropes von Shana Aldrich Ready, via coolhunting

Quelle: coolhunting.com

Choupette meets Chanel?

Karl Lagerfelds Kätzchen Choupette, via fashionista

Sicher habe einige von euch schon mal von Karl Lagerfelds süßem Kätzchen Choupette gehört. Das siamesische Fellknäuel ist sein treuer Begleiter und scheinbar auch seine Inspiration. Denn jetzt wurde bekannt, dass es angeblich eine Choupette Bag bei Chanel geben wird – deren Namensgeberin keine geringere als die kleine Katze des großen King Karl ist.

 

Verbreitet wurde diese Meldung von Cathy Horyn, einer der bekanntesten Modejournalitstinnen Amerikas. Sie schreibt Modekritiken für die New York Times und führt zudem das Blog „On the Runway“. Gestern twitterte Horyn: „I just saw the Choupette bag at Chanel. Knitted, soft. […]” Soso, ein gestricktes Täschchen also? Und weich, wie Kitty Choupette herself? Klingt nach einem wahren Armschmeichler! Doch stimmt die Meldung überhaupt, oder hat sich Miss Horyn einen kleinen Fashion-Streich erlaubt? Karl Lagerfeld hat sich jedenfalls noch nicht zur Katzentasche geäußert.

 

Aber falls es sie wirklich gibt, könnte es sein, dass wir sie noch in dieser Woche zu Gesicht bekommen, denn die Couture Show von Chanel steht an. Also sind wir mal noch gespannter darauf, als wir es sicher sowieso schon waren …

 

Quelle: fashionista.com

Falten? Schmuck!

"Faltenschmuck" von Noa Zilberman, via fastcodesign

Wer fürchtet sich nicht vor den ersten Krähenfüßen um die Augen, vor Lachfalten rund um die Mundwinkel oder tiefen Sorgenfalten auf der Stirn? Noa Zilberman! Die Kunststudentin der israelischen Bezalel Academy hat sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen, um Falten zu verschönern. Nein, es wird nichts aufgespritzt oder geliftet, sondern geschmückt! Noa Zilberman hat eine 4-teilige Kollektion goldener Schmuckstücke entworfen, die unter dem Auge, auf der Stirn, am Hals und sogar am Dekolleté getragen werden, um die Zeichen der Zeit zu unterstreichen.

 

Auf jeden Fall gewöhnungsbedürftig, aber eine wirklich spannende Idee und eine ganz neue Art, Schmuck zu tragen und sich mit den eigenen Fältchen auseinander zu setzen. Einziger Nachteil: Die Kollektion ist zwar interessant anzusehen, aber wer sie wirklich kaufen möchte, wird enttäuscht, denn bisher sind es unverkäufliche Stücke. Allerdings äußerte Zilberman sich bereits kooperativ: „[…] if someone really insists, I guess I can make a copy.“ Na, wer von euch ist interessiert?

 

"Faltenschmuck" von Noa Zilberman, via fastcodesign

"Faltenschmuck" von Noa Zilberman, via fastcodesign

Quelle: fastcodesign.com, refinery29.com

1x Kopfbedeckung à la Anna dello Russo, bitte!

Designs von Agatha Ruiz de la Prada für Yoox.com, via yoox

Ihr mögt Anna dello Russo und ihren unverkennbaren, exzentrischen Stil? Ihr beneidet sie vor allem um ihren herausragenden Kopfschmuck? Dann habe ich genau das Richtige für euch gefunden! Wie wäre es zum Beispiel mit einem Spiegelei oder einer großen Geschenktüte auf eurem Haupt? Großartig? Dann ist die Kooperation der spanischen Designerin Agatha Ruiz de la Prada mit dem Onlineshop Yoox.com mit Sicherheit interessant für euch! Dort gibt es nämlich eine riesige Auswahl extravaganter Kopfbedeckungen in knallig-bunten Farben.

 

Einziges Problem: Momentan ist jedes der einzelnen Teile ausverkauft. Dennoch, ein Blick auf die kunstvoll arrangierten Stücke lohnt sich allemal, allein der Inspiration wegen. Und wenn Agatha Ruiz de la Prada für euch bis jetzt noch kein Begriff war, dann solltet ihr auch unbedingt mal auf der Homepage der Designerin vorbei schauen! Sie entwirft nämlich nicht nur verrückte Accessoires, sondern auch Kleidung, Schuhe, Make-up und mehr. In Spanien zählt sie wohl zu den bekanntesten Modeschöpferinnen – und das schon seit über 30 Jahren! Also, nichts wie ran an den modischen Speck!

 

Quelle: yoox.com

Let love rule!

Lenny Kravitz und seine Designs für TOMS, via fashionista

Das ist nicht nur der Titel eines bekannten Songs von Lenny Kravitz, sondern ihr könnt euch diese Zeile jetzt auch auf die Füße schreiben. Denn der gute Herr Kravitz singt nicht mehr nur oder versucht sich im amerikanischen Kino, sondern er hat auch eine eigene Schuhkollektion für die Kultmarke TOMS designt. Seine Entwürfe für die Spring 2012 Collection der Brand sind bunt, mit Mustern oder – wie oben schon genannt – mit Prints wie „Let love rule“ bedruckt.

 

Diese auffällige Verspieltheit ist eigentlich eher untypisch für TOMS, passt aber sehr gut zu den bequemen Sommerschuhen. Die Kollaboration von Kravitz und TOMS kam zustande, weil der Sänger 2010 den Gründer des Schuhlabels, Blake Mycoskie, kennenlernte und sie sich sofort gut verstanden. Ein weiterer Grund soll auch gewesen sein, dass Kravitz‘ Tochter Zoe ein großer Fan der Marke ist und sich die Zusammenarbeit wünschte.

 

Lenny Kravitz ist übrigens nicht der erste Celebrity, der mit TOMS kooperiert: Auch die Olsen-Twins haben bereits Cashmere-Schuhe für die Brand entworfen. Lenny Kravitz steht jedenfalls auf TOMS und darauf, dass sich die Marke für Bedürftige einsetzt:

 

I’ve been a longtime fan […] of the brand, not only for the quality of the product, but also for their social message and commitment to providing shoes to people in need.

 

Steht ihr auf die Kravitz x TOMS Designs?

 

Quellen: fashionista.com, toms.com

Kleine Gangster mit Brillen wie die Großen

Coole Kids mit coolen Brillen von Very French Gangsters

Coole Brillen gibt es ja mittlerweile viele – zumindest für unsereins. Coole Brillen für Kinder sind hingegen nicht so leicht zu finden. Bis jetzt. Denn das französische Label Very French Gangsters produziert die tollsten und lässigsten Kinderbrillen, die ich je gesehen habe. Die Zielgruppe der Marke ist zwischen drei und zehn Jahren alt, aber trotzdem werden die Gestelle nicht mit kitschigen Blumen oder knallbunten Comicmotiven verziert, die man nach einigen Wochen schon nicht mehr sehen kann.

 

Nein, Very French Gangsters verwandelt die Kids in niedliche, kleine Halunken, die den absoluten Durchblick haben. Die qualitativ hochwertigen Brillenmodelle gibt es in vielen Formen und Farben, die verspielt, aber nicht trashig, sondern einfach nur sehr trendy sind. Den Köpfen hinter Very French Gangsters ist aber nicht nur der coole Style, sondern auch bester Tragekomfort wichtig, schließlich sollen die kleinen Banditen sich mit ihren chicen Brillen wohlfühlen.

 

Die Kids auf dem Kampagnenfoto sehen auf jeden Fall schon mal sehr nach selbstbewussten Gangstern aus! Sie wurden – wie echte Schurken – mit Tafeln immer einmal von vorne und von der Seite abgelichtet. Auf der Tafel steht jeweils der Name des Brillenmodells, das die Racker auf der Nase tragen. Super Idee, wie ich finde! Also: Wenn Kinderbrille, dann definitiv Very French Gangsters!

 

Die Brillenmodelle "Very Pan Pan" und "Very Boss" von Very French Gangsters

Die Brillenmodelle "Very Pan Pan" (Sonnenbrille) und "Very Bombe" von Very French Gangsters

Quelle: veryfrenchgangsters.com

Missoni meets Converse

Das italienische Modehaus Missoni ist momentan sehr kooperativ. Erst kürzlich gab es eine erschwingliche Kollektion bei H&M, nun hat sich Missoni – bereits zum zweiten Mal – mit dem Schuhlabel Converse zusammengetan. Die Luxusmarke und das coole Streetwearlabel haben die Klassiker, die wohl in keinem Schuhschrank fehlen, aufgebrezelt: Die Chucks.

 

Dieses Modell zählt wohl zu den bequemsten, allerdings nicht unbedingt zu den stylishsten Schuhen, die man sich so vorstellen kann. Jetzt schon! Missoni und Converse bieten die Chucks in drei verschiedenen Farbvarianten an: In hellem Grün, in Weiß mit zartem Rosa und in Marineblau. Die weißen und grünen Schuhe zielen mit dem altbekannten Zick-Zack-Muster des Luxuslabels eher auf die weibliche Klientel ab, während die dunkelblauen Sneakers unisex getragen werden können.

 

Sie fallen auch was das Muster angeht etwas aus der Reihe, denn der eher willkürlich erscheinende, gewebte Look wirkt nicht so feminin, wie die beiden andere, „ordentlich“ gemusterten Paare. So kann also jeder seinen persönlichen Favoriten wählen und muss sich dann schnell überlegen, ob er für die Designermodelle $200 auf den Tisch legen will, denn die Missoni-Converse-Modelle sind limitiert.

 

Man kann sie entweder direkt in den USA bei Aloha Rag, Fred Segal und Jeffrey kaufen, oder man versucht sein Glück auf der Converse-Website. Meine Favoriten sind die weiß-gemusterten und ich schau‘ direkt mal online nach, ob sie noch zu haben sind …

 

Missoni-Chucks von Converse, via fashionologie

Quelle: fashionologie.com

Schön Schmuck!

Schmuck von Eleanor Bolton, via eleanorbolton

Nach extravaganten Schuhen kommen wir heute zu ausgefallenem Schmuckdesign. Eleanor Bolton studierte am Royal College of Art in London und hat während des Studiums eine ganz eigene kunsthandwerkliche Technik für sich entdeckt. Sie kreiert Schmuck – soweit nichts Ungewöhnliches. Nur stellt sie diesen nicht etwa aus Steinchen, Silber und Gold her, sondern aus Baumwollbändern.

 

Klingt nicht besonders filigran, ist es auch eigentlich nicht, aber dennoch wirken die fertigen Designs sehr feminin, sehr stimmig und ganz und gar nicht grob, klobig oder schwer. Mit einer Art Wickeltechnik werden die individuellen Schmuckstücke hergestellt. Klingt langweilig und altbacken? Absolut nicht! Bei Eleanor Boltons Kreationen geht es darum, mit einfachen Techniken Unerwartetes und Außergewöhnliches zu kreieren.

 

Sie war schon immer darauf fokussiert, verschiedenste Materialien innovativ zu nutzen, und damit die Weichheit und Fühlbarkeit der einzelnen Komponenten ihrer Geschmeide in den Vordergrund zu stellen. Damit wird jedes einzelne dieser gar nicht mal so kleinen Kunstwerke zu einem Highlight, das sämtliche Outfits aufwertet. Ich mag vor allem die hellen Ketten, mein Favorit ist die ineinander geschlungene Version oben in der Mitte. Aber zu einem schlichten Abendoutfit macht sich natürlich auch ein schwarzes Modell ganz wunderbar. Was meint ihr zu den ausgefallenen Schmuckstücken?

 

Schmuck von Eleanor Bolton, via trendland

Schmuck von Eleanor Bolton, via trendland

Quellen: eleanorbolton.com, trendland.net

Produktdesign trifft Schuhwerk

Martha Davis Shoes Spring Capsule Collection, via refinery29

Ich habe eine Neuentdeckung in Sachen Schuhdesign gemacht. Ich würde sagen es ist eine Mischung aus Jeffrey Campbell und United Nude: Cool, außergewöhnlich, auf jeden Fall auffällig aber trotzdem tragbar. Die Rede ist von Martha Davis Shoes, entworfen von – wer hätte das gedacht – Martha Davis. Wenn man weiß, dass Miss Davis eine langjährige Karriere im Produktdesign vorweisen kann, wird sofort klar, warum ihre Designs so sind, wie sie sind. Sie selbst sagt auch über ihre Herangehensweise:
 
„I think of shoes as little products or architecture for the feet […].“
 
Genau das sieht man auch, wenn man sich die neue Spring Capsule Collection der architektonischen Schätze für Frauenfüße ansieht. Dort trifft Holz auf Leder, Harz auf Messing und runde treffen auf eckige Formen. Fast alle Sandaletten der Kollektion sind in neutralen Farben gehalten, gepaart mit jeweils einem kleinen Farbklecks in Rot, Grün oder Gelb. Eine Ausnahme bilden die schwarzen Sandaletten, sind deshalb aber noch lange nicht weniger sehens- oder eher tragenswert. Mein absolutes Lieblingspaar sind die Sandaletten mit dem runden Holzklötzchen als Absatz, denn Schuhe in dem Stil hat wirklich nicht jeder und mit diesem und den anderen Schuhen von Martha Davis ist man definitiv überall der Hingucker!

 

Martha Davis Shoes Spring Capsule Collection, via refinery29

Martha Davis Shoes Spring Capsule Collection, via refinery29

Bildquelle: refinery29.com

An der Strippe hängen …

… oder besser gesagt IN der Strippe stecken. So könnte man die Models auf den Bildern der Modekollektion „WIRES 10.0“ von Jantine van Peski wohl am besten beschreiben. Die Entwürfe der Jungdesignerin, die erst am Amsterdam Fashion Institute und dann an der Royal Academy of Fine Arts Antwerp studierte, stellen die Abschlusskollektion ihres Masterstudiums dar.


Und die Namensgebung dieser Kollektion trifft absolut auf die gezeigten Stücke zu, denn sie alle bestehen – zumindest zu Teilen – aus drahtigen, seilartigen Elementen. Die Mäntel und Kleider erinnern fast ein wenig an Skulpturen und Kunstwerke, die unter anderem aus Materialien wie Cord, Seide, Wolle, Leder oder auch grobem Garn hergestellt wurden.


Insgesamt besteht die Kollektion von Jantine van Peski aus zwölf Kleidungsstücken, in denen etliche Arbeitsstunden stecken. Ich finde die Looks auf jeden Fall sehr besonders und einzigartig, zugleich aber auch wirklich tragbar. Was meint ihr zu den modischen „Kunstwerken“?


"WIRES 10.0" von Jantine van Peski, via trendland

"WIRES 10.0" von Jantine van Peski, via trendland

"WIRES 10.0" von Jantine van Peski, via trendland

Quelle: trendland.net