strukted.de

der Fashion Blog mit Stil

Yay or Nay: Creepers

Lange, lange waren sie in der Versenkung verschwunden, manch einer hat vielleicht noch nie etwas von ihnen gehört. Die Rede ist von Creepers. Das sind  spezielle Schuhe, die ursprünglich von ägyptischen Schuhmachern für militärische Einsätze hergestellt wurden. Creepers sind leicht zu erkennen an ihrer massiven Kreppsohle, die bis zu 5 cm dick sein kann und meist mit senkrecht verlaufenden Rillen versehen ist.

 

In den 50er und 60er Jahren wurden sie häufig von den sogenannten „Teddy Boys“ getragen, einer Protestbewegung aus England, die sich durch vornehme Kleidung und teils affektiertes Verhalten vom Rest der Gesellschaft abheben wollte. Und auch heute kann man sich mit den Creepers ganz bestimmt abheben, denn der wiederbelebte Trend ist noch recht frisch und die Fangemeinde der zum Teil sehr klobig anmutenden Schuhe überschaubar.

 

Doch im Gegensatz zu den damaligen Creepers werden die heutigen Modelle schon etwas aufgelockert, d.h. es gibt die Sohlen auch ohne Rillen und mit einer etwas weniger dominanten Höhe. Dennoch bleibt die Frage: Sind Creepers tatsächlich ein neuer Fashion-Hingucker oder einfach nur creepy? Yay or Nay?

 

Trend: Creepers

Creepers v.l.n.r.: T.U.K., Underground, Zign

Bildquelle: topshop.com, zalando.de

Gestatten: Anna Simpson Wintour und ihre gelben Designer-Freunde

Anna Wintour als Simpson-Charakter von Alexsandro Palombo, via humorchic

Wer wurde nicht schon alles bei den Simpsons auf die Schippe genommen: Danny DeVito, Elizabeth Taylor, Winona Ryder, Elton John, Drew Barrymore, Britney Spears u.v.m. In der ewig langen Liste der „Gaststars“ reihen sich die bekanntesten Sänger und Schauspieler aneinander. Aber da fehlen doch noch ein paar wichtige Gesichter. Wo bleiben z.B. die Designer und Modekritiker? Donatella Versace, Alber Elbaz, Iris Apfel oder auch Anna Wintour würde sich doch super als Simpsons-Charaktere machen.

 

Genau das hat der Künstler Alexsandro Palombo sich offensichtlich auch gedacht, denn er hat die bekanntesten Persönlichkeiten aus der Modewelt in Simpsons verwandelt. Die Cartoon-Reihe nennt er folglich „Fashion Simpsons“. Meine persönlichen Favoriten sind Anna Wintour, Lanvin-Designer Alber Elbaz und die Karikatur von Donatella Versace und ihrer Tochter Allegra.

 

Weitere illustre und teils auch sehr provokative Zeichnungen des italienischen Künstlers gibt’s auf seinem Blog HUMORCHIC. Meine „Fashion Simpsons“-Lieblinge seht ihr hier schon. Welcher gelbe Charakter gefällt euch am besten?

 

Alber Elbaz als Simpson-Charakter von Alexsandro Palombo, via humorchic

Iris Apfel als Simpson-Charakter von Alexsandro Palombo, via humorchic

Donatella und Allegra Versace als Simpson-Charaktere von Alexsandro Palombo, via humorchic

Quelle: humorchic.blogspot.com

Bild des Tages: Victoria Beckham für Numéro

Victoria Beckham für Numéro Tokyo, via fashionista

Sie ist und bleibt ein Phänomen: Victoria Beckham. Seit 1999 ist sie mit Fußballstar David Beckham verheiratet, die beiden haben vier Kinder und dennoch lässt sich keiner der Eheleute auch nur im Geringsten gehen. Vor allem nicht Miss Beckham. Erst Mitte des vergangenen Jahres brachte Victoria Tochter Harper Seven zur Welt und nur wenige Monate später shootete sie dieses Cover für Numéro Tokyo, Ausgabe 54.

 

Sie trägt einen figurbetonten Mantel und räkelt sich damit lasziv auf einem getigerten Stuhl. Auf dem Cover steht zudem sehr bezeichnend „Super-Lady“ – und genau das ist die 37-Jährige ohne Zweifel. Denn neben dem Muttersein arbeitet sie mittlerweile sehr erfolgreich als Designerin und – wie hier für die Numéro – auch immer wieder als Model. Natürlich mag sie oft recht künstlich und aufgesetzt rüberkommen, aber der Name Victoria Beckham steht ja irgendwie auch für diese unnatürliche, geheimnisvolle Aura. Sicher gehört zu diesem Cover auch noch ein Editorial, also warten wir gespannt, bis auch diese Bilder gelüftet werden …

 

Quelle: fashionista.com

Jeffrey Campbell x The Damned Spring 2012

"Cleata" aus der Jeffrey Campbell x The Damned Spring 2012 Kollektion, via jeffreycampbellshoes

Wenn man Fashion-Blogger nach ihrem liebsten Schuhwerk aus dem letzten Jahr fragt, wird man sicher von einigen die gleiche Antwort hören: Der „Lita” von Jeffrey Campbell. Schon im November gab es hier einen Artikel über die extravaganten Fußkleider, in welchem ich euch die Wintermodelle der Marke vorgestellt habe. Weil wir jetzt aber nicht mehr an Winter denken, sondern in die frühlingshafte Zukunft blicken wollen, gibt es heute einen ersten Einblick in die Frühjahrskollektion 2012.

 

Inspiriert sind die Modelle dieser Kollektion von den 60er Jahren, gemixt mit ein wenig Ethno-Hippie-Stil: schwarz-weiße Farben, Transparenz, indianische Muster und Holzoptik. Alles natürlich begleitet von teils halsbrecherisch hohen Absätzen. Auch die „Retro-Schwester“ des „Lita“-Modells ist mit von der Partie: gleicher Absatz, gleiche Form, nur diesmal mit transparentem Kunststoffeinsatz, so dass der Blick auf den Fuß freigegeben wird. Das nostalgische Gefühl wird zusätzlich durch eine blasse, altrosa Farbe unterstrichen. Nur heißt der Schuh jetzt nicht mehr „Lita“ sondern „Cleata“.

 

Es gibt aber noch andere Modelle in der neuen Kollektion, die um einiges auffälliger sind, als dieses. Da hätten wir zum Beispiel den „Shadow“, der mit seinen Nieten und dem wagemutigen Absatz sehr an Lady Gaga erinnert. Aber auch die Modelle „Blyke“ und „Lindy“ können sich wirklich sehen lassen. Verschafft euch einfach selbst einen Überblick …

 

"Blyke" aus der Jeffrey Campbell x The Damned Spring 2012 Kollektion, via jeffreycampbellshoes

"Lindy" aus der Jeffrey Campbell x The Damned Spring 2012 Kollektion, via jeffreycampbellshoes

"Shadow" aus der Jeffrey Campbell x The Damned Spring 2012 Kollektion, via jeffreycampbellshoes

Quelle: jeffreycampbellshoes.com

Frida Gustavsson für H&M Summer 2012

Frida Gustavsson fotografiert von Andreas Sjodin für H&M Summer 2012, via fashiongonerogue

Während es in Berlin bei der aktuellen Fashion Week schon um die Looks für den kommenden Winter geht, möchte ich euch heute erst einmal auf die warme Jahreszeit einstimmen. Schließlich ist das Wetter draußen momentan wirklich winterlich genug, da möchte man sich doch einfach auf den kommenden Sommer freuen. Ich habe heute einige erste Bilder der neuen H&M Summer 2012 Kampagne entdeckt und ich konnte gar nicht glauben, dass auf diesen Bildern tatsächlich eine H&M-Kollektion gezeigt wird.

 

Warum? Die Stoffe sehen sehr edel aus, die Silhouetten sind sehr sophisticated, allgemein versprühen die Fotos einen wunderbaren Retro-Charme. Model ist die 18-jährige Schwedin Frida Gustavsson, die schon für Alexander McQueen, Chanel und Valentino über den Laufsteg schwebte und Editorials in der Elle, im W Magazine und in der Vogue verbuchen konnte.

 

In den goldenen, rosaroten und weinroten Entwürfen des Modegiganten macht sie wirklich eine fantastische Figur! Also freut euch auf den Sommer!

 

Frida Gustavsson fotografiert von Andreas Sjodin für H&M Summer 2012, via fashiongonerogue

Frida Gustavsson fotografiert von Andreas Sjodin für H&M Summer 2012, via fashiongonerogue

Frida Gustavsson fotografiert von Andreas Sjodin für H&M Summer 2012, via fashiongonerogue

Quelle: fashiongonerogue.com

Rihanna für Armani, Part 2

Rihanna fotografiert von Mert & Marcus für Armani, via Fashion Telegraph

Bereits im letzten Jahr habe ich euch hier die Armani-Kampagne vorgestellt, für die Rihanna als Model gebucht wurde und nun geht die Kooperation der Sängerin mit dem Luxuslabel offenbar in die zweite Runde. Wieder modelt der hübsche Popstar sowohl für Armani Jeans als auch für Emporio Armani Underwear, nur dieses Mal geht der Stil der Kampagne in eine ganz andere Richtung.

 

Während die erste Kampagne noch sehr verrucht, ja sogar etwas kühl daher kam, wirken die neuen Fotos viel weicher und femininer, fast etwas schüchtern. Der kurze Pixie-Schnitt wurde durch eine lange, dunkle Haarpracht ersetzt und statt auf einer Rückbank räkelt sich die 23-Jährige nun im Bett oder auf dem Sofa. Lack und Leder wurden zu Satin und Spitze.

 

Mich erinnert Rihanna auf diesen Bildern vom Look her sehr an ihre Newcomer-Zeiten, denn als sie 2005 mit ihrem ersten Hit „Pon De Replay“ die internationalen Charts stürmte, trug sie ihre Haare genauso. Mittlerweile hat sie eine recht provokante Art, sich zu kleiden, entwickelt, und auch ihre Frisur variiert ständig. Da hatte man sich gerade an das Chamäleon gewöhnt und nun heißt es offensichtlich „Back to the Roots“. So oder so, die Frau sieht einfach fabelhaft aus! Welche Kampagne gefällt euch besser, Neu oder Alt?

 

Rihanna fotografiert von Mert & Marcus für Armani, via Fashion Telegraph

Rihanna fotografiert von Mert & Marcus für Armani, via Fashion Telegraph

Quelle: fashion.telegraph.co.uk

Rimmel London – The Kate Collection

Die Überschrift verrät es schon: Es geht mal wieder um Kosmetik. Rimmel London hat eine neue Kollektion, „The Kate Collection“, im Sortiment, und drei Mal dürft ihr raten, wer Namensgeber der Kollektion war? Wenn euch als erstes Kate Middleton in den Sinn kommt, sei euch gleich gesagt: Falsch! Denn die Produkte wurden nicht nur nach der Dame benannt, sondern auch von ihr mit gestaltet – und die Queen wäre sicher „not amused“, wenn die Angetraute ihres Enkels nun für einen Kosmetikkonzern designt. Doch die Kate, welche die Kollektion kreierte, ist nicht weniger spannend.

 

Es handelt sich um Supermodel Kate Moss. Die schöne Britin ist mittlerweile seit mehr als einem Jahrzehnt immer wieder Gesicht von Rimmel. Da ist es nicht verwunderlich, dass sie nun eine eigene Lippenstiftkollektion mit dem Unternehmen umgesetzt hat. Die „Kate Collection“ beinhaltet sieben verschiedene Farbnuancen, die von dunklem Lila über Rot bis hin zu kräftigem Pink reichen. Kate Moss selbst versicherte gegenüber der InStyle:

 

„I have worn each of these shades consistently over the years, and they never go out of style.“

 

Leider gibt es die Kollektion vorerst nur in englischen Shops und Drogerien, aber warten wir mal ab, vielleicht schaffen es die schönen Lippenstifte ja auch irgendwann zu uns. Habt ihr schon eure Lieblingsfarbe entdeckt?

 

Kate Moss für "The Kate Collection", via rimmellondon

Kate Moss backstage beim Shooting für die "Kate Collection", via instyle

Kate Moss backstage beim Shooting für die "Kate Collection", via instyle

Quellen: instyle.com, rimmellondon.com

Jetzt geht’s euch an den Kragen!

Kragen von Mijune, via mijune

Kragen sind spießig, altbacken und wenig stylish? Das war einmal! Momentan feiern die kleinen, feinen Halsschmeichler ihr großes Comeback – und das nicht an Blusen oder Poloshirts, sondern solo. Ja, Kragen kann man jetzt einzeln kaufen, um sie dann zu schlichten Shirts, Kleidern und Co. zu kombinieren.

 

Dabei sind sie längst nicht mehr nur schmückendes Beiwerk, sondern gerne auch das Highlight des kompletten Outfits, denn Kragen kommen jetzt in den unterschiedlichsten Formen daher. Natürlich gibt es auch weiterhin einfache Varianten ohne viel Schnick-Schnack. Beliebter sind aber momentan die ausgeschmückten Modelle, die glitzern oder durch ihre Farbe und Form auffallen.

 

Es gibt mittlerweile sogar Marken, die sich eigens auf die Herstellung von Kragen spezialisiert haben. Dazu zählt zum Beispiel die englische Brand Gemma Lister, welche die vielfältigsten Modelle in ihrer „Collar Collection“ präsentiert. Von Gold und Silber über paillettenbesetzte und plüschige Fabrikate ist so einiges dabei, was uns begeistern kann.

 

Auch bei Mijune gibt es einige schöne Kragen, die sehr klassisch-chic in Schwarz-Weiß gehalten sind. Und sogar die großen Kaufhausketten haben den neuen Halsschmuck bereits in ihr Sortiment aufgenommen. Der „Spießer-Look“ ist also auf dem besten Weg zu einem der Top-Trends des Jahres zu werden. Habt ihr schon einen oder mehrere Kragen im Kleiderschrank?


Ausgefallene Kragen von Gemma Lister, via gemmalister

Bildquellen: gemmalister.com, mijune.de

Sneaker oder High Heel? Beides!

"Willow" Veloursleder-Sneakers von Isabel Marant, via mytheresa

In letzter Zeit geht es sportlich zu auf den Laufstegen und in den neuen Kollektionen der Designer. Der Trend geht weg von High Heels hin zu flacheren Schuhen und in den Frühjahrskampagnen wird geturnt. Zu diesem lässigen Stil gesellt sich jetzt ein Schuhmodell, das bereits nach kurzer Zeit bei Onlineshops wie mytheresa ausverkauft war: Die „Willow“ Veloursleder-Sneakers von Isabel Marant.

 

Aber aufgepasst, diese Schuhe sind nicht so sportlich, wie sie auf den ersten Blick wirken. Hinter der legeren Fassade verbirgt sich nämlich ein innenliegender, acht Zentimeter hoher Keilabsatz, der die Beine verlängert wie ein High Heel und unseren Gang direkt ein wenig aufrechter und femininer macht. So gehört das Füße schlurfen in Sneakers der Vergangenheit an.


Ansonsten sind die Schuhe genauso aufgemacht wie traditionelle Basketball-Sneaker: hoher Schaft, Klettverschlüsse und gummierte Laufsohle lassen ihn zu einer perfekten Täuschung werden. „Willow“ passt super zu Jeans und Leggings, aber auch zu schwingenden Röcken und sportlichen Kleidchen. Der Preis von 440€ ist leider etwas unsportlich, aber für diese individuellen Designer-Treter noch vertretbar. Allerdings sagte ich es ja bereits zu Beginn: „Willow“ ist momentan leider ausverkauft … vielleicht entdeckt man ihn ja in naher Zukunft noch bei einem Designersale …


Quelle: mytheresa.com

Face to watch: Carola Remer

Carola Remer fotografiert von Greg Kadel für Vogue Deutschland, via designscene

Ich bin heute beim Durchblättern der deutschen Vogue auf ein neues Modelgesicht gestoßen. Wobei, so neu ist dieses Gesicht in der Branche eigentlich gar nicht mehr: Seit 2008 arbeitet sie schon als Model, aber ihren richtig großen Durchbruch feierte sie erst im vergangenen Jahr. Die Rede ist von Carola Remer.

 

2011 wechselte die 20-jährige Deutsche zur weltbekannten Agentur One Model Management nach New York. Carola Remer wurde bereits für Editorials für Harper’s Bazaar, Vogue China und Vogue Japan geshootet und lief Schauen für große Designer wie Matthew Williamson, Dolce & Gabbana und Diane von Furstenberg.

 

Außerdem war sie Teil der H&M Fall 2011 Kampagne, die von Terry Richardson fotografiert wurde. Es ist also eigentlich wirklich verwunderlich, dass mir die schöne Carola noch nicht eher aufgefallen ist. Im Editorial und auf dem Cover der Januar-Ausgabe der deutschen Vogue strahlt sie im Mustermix-Trend. Die farbenfrohen Bilder springen einem direkt ins Auge und man sieht sich dann natürlich auch das Model direkt genauer an. Mit ihren rehbraunen Augen und den filigranen Gesichtszügen zieht Frau Remer den Betrachter der Fotostrecke schnell in ihren Bann – und ich bin jetzt schon gespannt auf kommende Projekte unserer schönen Landsfrau.


Carola Remer fotografiert von Greg Kadel für Vogue Deutschland, via designscene

Carola Remer fotografiert von Greg Kadel für Vogue Deutschland, via designscene

Carola Remer fotografiert von Greg Kadel für Vogue Deutschland, via designscene

Quelle: designscene.net